2020

Ausgeschlossen. Die Archäologie der NS-Zwangslager

    • AUFTRAGGEBER

    • Dokumentationszentrum NS Zwangsarbeit

    • AUFGABENFELD

    • Ausstellungsdesign: Raumkonzeption, Design der Ausstellungs­möbel, Gestaltung und Um­set­zung der Ausstellungsgrafik, Bildbearbeitung, Projekt­management, Angebots­ein­holung und Kosten­kalkulation, Herstel­lungs­be­treu­ung

      Ausstellungsgrafik: Gestaltung und Umsetzung von Ausstel­lungs­texten (Deutsch/Englisch) auf diversen Trägern.

      Werbekampagne: Entwicklung des Keyvisuals mit Anwendung auf Plakat, Faltblatt, Einladungskarte
      Ausstellungskatalog:
      Gestaltungskonzept, Satz und Feinsatz, Zeit­planung, Bildbearbeitung, Koordination mit dem Verlag.

    • THEMA ▶︎

    • Kämme, Löffel, Essnäpfe und Stacheldraht – archäologische Funde erzählen vom Leben und Überleben, aber auch vom Sterben in den nationalsozialistischen Zwangslagern.

      Seit den 1990er Jahren werden an ehemaligen Lagerstandorten in Berlin und Brandenburg archäologische Grabungen durchgeführt und massenweise Funde geborgen. Die Ausstellung „Ausgeschlossen. Archäologie der NS-Zwangslager“ zeigt viele dieser Dinge zum ersten Mal.

      Über 300 Objekte in sieben Kapiteln geben einen Einblick in das komplexe System der Zwangslager, in ihre archäologische Überlieferung sowie die Arbeit der zeithistorischen Archäologie.

    • DESIGNKONZEPT ▶︎

    • Die Grundidee des Entwurfs ist das Prinzip der abgesteckten Räume, die in der Archäologie Fundorte markieren: Die verschiedenen Themengebiete werde durch leichte Gestelle voneinander getrennt. So entstehen einzelne Räume, in denen die Inhalte präsentiert werden. Zwei Gestellmodule stehen immer gewinkelt zusammen, so dass sie genügend Standfestigkeit besitzen. Sie bilden eine lichte, temporär wirkende Ausstellungsarchitektur, die leicht den Ausstellungsstandort wechseln kann.
      Visuell gefasst werden die hängenden Tafeln durch ein neon-rotes Band. Es ist ebenfalls eine visuelle Referenz zur Archäologie, wo Felder in denen wichtige Fundstücke vermutet werden mit farbige Schnüren abgegrenzt werden. Das Band lässt sich aber auch als roter Faden durch die Ausstellung verstehen.

Identity

◀︎ ▶︎

Poster

◀︎ ▶︎

Book

◀︎ ▶︎

Exhibition

◀︎ ▶︎